Koach für Eltern: die Entwicklung deines Kindes verfolgen
Dein Kind spielt Volleyball; du fährst, wäschst und feuerst an — aber was passiert eigentlich bei all diesen Trainings? Koach ist keine separate Volleyball-App für Eltern, hat aber einen eigenen Eltern-Account: Der Trainer lädt dich pro Spieler ein, und du siehst das Dashboard, den Kalender und die Thekendienste — Statistiken und Badges schaust du dir gemeinsam mit deinem Kind an.
Gibt es eine separate Volleyball-App für Eltern?
Eine separate App gibt es nicht — einen eigenen Eltern-Account aber schon. Der Trainer lädt dich mit einem eigenen Elternlink für dein Kind ein: alle Eltern auf einmal über Eltern einladen oder pro Spieler über Elternteil einladen; du bekommst dann einen eigenen Account, der als Elternteil deines Kindes verknüpft ist, mit dem Dashboard, dem Kalender und den Thekendiensten. Statistiken und Badges stecken bewusst nicht im Eltern-Account: die schaust du dir gemeinsam mit deinem Kind in dessen eigenem Spieler-Account an (nur ein Team-Elternteil sieht bei gespielten Spielen auch die Zahlen seines eigenen Kindes, siehe Statistiken deines Kindes ansehen) — wie dieser Account funktioniert und was darin steckt, steht in alles über den Spieler-Account. Mehrere Eltern pro Kind sind ohne Weiteres möglich, beide Eltern können also ihren eigenen Account bekommen. Und zusätzliche Kosten entstehen nicht: Eltern- und Spieler-Accounts sind kostenlos, der Trainer oder Verein zahlt das Abonnement.
Was siehst du im Account deines Kindes?
- Anwesenheit: der Saison-Anwesenheitsprozentsatz und die Historie pro Training.
- Statistiken: Punkte (Angriff, Block, Aufschlag) und Fehler, pro Spiel und über die Saison — direkt aus der Live-Erfassung des Trainers. Der Trainer kann einstellen, dass Spieler ihre eigenen Fehler nicht sehen.
- Badges: automatisch verdiente Meilensteine für Anwesenheit, Leistung und Einsatz.
- Kalender: der vollständige Teamkalender mit Trainings, Spielen und anderen Terminen.
- Trainingsprogramm: der Fokus und der Blockplan für jede Einheit, damit du weißt, woran das Team arbeitet.
Und das Fahren?
Genau das, womit du als Elternteil am meisten zu tun hast, steckt inzwischen auch im Eltern-Account. Richtet der Trainer einen Fahrdienst für die Auswärtsspiele ein, siehst du deine nächste Fahrt auf deinem Dashboard unter Deine Dienste, mit dem Badge Du fährst, sobald du eingeteilt bist. Tippst du darauf, öffnet sich ein schreibgeschützter Bildschirm mit allen Fahrern und der Gesamtzahl der Plätze — praktisch, um zu wissen, wen du unterwegs einsammelst. Denselben Bildschirm öffnest du, wenn du im Kalender auf ein Auswärtsspiel tippst, auch wenn du selbst nicht eingeteilt bist. Den Plan ändert der Trainer — oder ein Elternteil, den der Trainer oder der Team-Eigentümer zum Team-Elternteil benannt hat: Er darf den Fahrdienst seines Teams selbst erstellen und anpassen. Was du genau zu sehen bekommst, steht in wer fährt zum Auswärtsspiel.
Was bringt es dir als Elternteil?
Drei Dinge. Erstens ein besseres Gespräch: "wie war's?" bekommt "gut" als Antwort, aber "ich habe gesehen, dass du zwei Blockpunkte hattest!" öffnet eine Geschichte — du reagierst auf etwas Konkretes statt auf die Zusammenfassung, und die Heimfahrt wird zum Gespräch statt zum Verhör. Zweitens die praktische Seite: ist dein Kind krank oder gibt es ein Schulfest, meldest du es selbst über dein Dashboard ab: mit Kommt nicht auf der Karte Als Nächstes oder mit dem Kreuz in der Liste Anmeldungen; eine kleine Höflichkeit, die der Trainer zu schätzen weiß. Hast du mehrere Kinder im selben Team, wählst du oben zuerst das Kind aus (siehe ein Eltern-Account für mehrere Kinder). Hat dein Kind einen eigenen Spieler-Account, kann es das auch selbst tun: so gibt ein Spieler seine Anwesenheit durch. Und drittens der Kalender: um wie viel Uhr das Spiel am Samstag beginnt, steht direkt in der App, nicht vergraben in einer Gruppen-Chat von vor drei Monaten.
Wie steht es um den Datenschutz?
Du siehst nur die Daten deines eigenen Kindes. Von Teamkollegen sind nur Namen, Trikotnummern und Positionen sichtbar — keine Zahlen, keine Bewertungen. Trainernotizen sind für die Trainer der Mannschaft sichtbar, nicht für Spieler und nicht für andere Eltern. Spielt die Mannschaft in einem Verein, können ein Club-Verwalter, ein Vorstandsmitglied und der Technische Manager sie außerdem über das Teamprotokoll mitlesen, ändern aber nichts. So kann der Verein weitermachen, wenn ein Trainer mitten in der Saison aufhört. Dieses Vorstandsmitglied ist übrigens oft selbst Elternteil eines Spielers. Das macht den Spieler-Account auch für Jugendteams zu einem sicheren Ort: jeder sieht seine eigene Geschichte, und nicht mehr. Wie Koach mit Daten generell umgeht, steht in Datenschutz und Daten.
Noch etwas: lies die Zahlen mit milden Augen. Jugendspieler entwickeln sich in Schüben — Wachstumsschübe und Dellen gehören dazu — und der Trainer verfolgt dieselben Linien mit mehr Kontext durch Spielerentwicklung verfolgen.
Wichtig: die Zahlen sind ein Werkzeug, kein Zeugnis. Eine Delle in den Statistiken ist ein Türöffner für ein Gespräch darüber, wie es läuft — nicht etwas, das am Küchentisch besprochen wird, als wäre es eine Fünf.
Häufige Fragen
Kann ich als Elternteil in der Koach-App mitverfolgen?
Ja. Der Trainer kann alle Eltern auf einmal über 'Eltern einladen' einladen oder dich pro Spieler über 'Elternteil einladen'; du bekommst dann einen eigenen Eltern-Account mit dem Dashboard, dem Kalender, den Thekendiensten und deinen eigenen Fahrten aus dem Fahrdienst. Statistiken und Badges schaust du dir gemeinsam mit deinem Kind in dessen Spieler-Account an; nur ein Team-Elternteil sieht bei gespielten Spielen auch die Zahlen seines eigenen Kindes.
Sehe ich als Elternteil, ob ich zu einem Auswärtsspiel fahren muss?
Ja, wenn der Trainer einen Fahrdienst nutzt. Bist du eingeteilt, steht die Fahrt auf deinem Dashboard unter Deine Dienste, mit dem Badge 'Du fährst'; ein Tipp öffnet eine schreibgeschützte Übersicht aller Autos. Diese Übersicht öffnet sich auch, wenn du im Kalender auf ein Auswärtsspiel tippst. Tauschen läuft über den Trainer oder über ein Elternteil, den der Trainer oder der Team-Eigentümer zum Team-Elternteil benannt hat: Er darf den Fahrdienst seines Teams selbst erstellen und anpassen.
Können andere Eltern oder Spieler die Daten meines Kindes sehen?
Nein. Jeder Spieler-Account zeigt nur seine eigenen detaillierten Zahlen; Teamkollegen und deren Eltern sehen im Kader nur Namen, Trikotnummern und Positionen. Trainernotizen sind für die Trainer der Mannschaft sichtbar; in einem Verein können ein Club-Verwalter, ein Vorstandsmitglied und der Technische Manager sie über das Teamprotokoll mitlesen, ändern aber nichts.
Wie melde ich mein Kind von einem Training ab?
Das machst du selbst, in deinem eigenen Eltern-Account. Auf deinem Dashboard steht der nächste Termin unter Als Nächstes, mit den Schaltflächen Kommt und Kommt nicht; darunter stehen bei Anmeldungen die Termine danach (Trainings, Spiele und Turniere nach Datum gemischt), jeweils mit einem Haken und einem Kreuz. Tippe beim betreffenden Training auf Kommt nicht oder auf das Kreuz und schreib bei Bedarf einen Grund dazu. Dieselben Schaltflächen findest du im Kalender. Du kannst bis zum Tag des Trainings selbst abmelden — eine Höflichkeit, die der Trainer bei der Vorbereitung der Einheit zu schätzen weiß. Umgekehrt meldet „Alle Trainings“ dein Kind mit einem Tipp für alle kommenden Einheiten an; diese Schaltfläche rührt nur Trainings ohne Antwort an, eine bewusste Abmeldung bleibt also stehen.
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