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Ratgeber · Spielregeln

Beachvolleyballfeld: Maße von 16 x 8 m, Netz und Sand

Die kurze Antwort

Ein Beachvolleyball-Feld hat die Maße 16 mal 8 Meter, mit einer Freizone von mindestens 3 Metern ringsum; in FIVB-Wettbewerben sind es 5 bis 6 Meter. Es gibt keine Mittellinie und keine Angriffslinie. Das Netz hängt auf 2,43 Metern für Männer und 2,24 Metern für Frauen, und bei FIVB-Spielen liegen mindestens 40 Zentimeter Sand.

Die Maße eines Beachvolleyball-Felds suchst du, wenn du ein Feld absteckst, ein Turnier organisierst oder wissen willst, wie zwei Spieler diesen Sand abdecken. Hier stehen alle Maße aus dem FIVB-Regelwerk 2025-2028: Spielfeld, Linien, Freizone, Netz, Pfosten und Sand, dazu eine Methode, ein Feld rechtwinklig abzustecken.

Lesezeit: 6 Min.

Wie groß ist ein Beachvolleyballfeld?

Das Spielfeld ist ein Rechteck von 16 mal 8 Metern, mit einer Freizone von mindestens 3 Metern ringsum (Regel 1.1). Die Linien gehören zum Feld und liegen innerhalb dieses Maßes: Du misst die 16 und die 8 Meter also bis zur Außenkante der Bänder (Regel 1.3). Ein Ball auf dem Band ist drin. Alle Maße im Überblick:

BestandteilMaßRegel
Spielfeld16 x 8 m, gemessen bis zur Außenkante der Linien1.1 und 1.3
Linien5 cm breit, Bänder in einer Farbe, die sich vom Sand abhebt1.3
FreizoneMindestens 3 m ringsum; in FIVB-Wettbewerben 5 bis 6 m1.1
GesamtflächeMindestens 22 x 14 m; in FIVB-Wettbewerben 26 x 18 bis 28 x 20 m1.1
Freie HöheMindestens 7 m; in FIVB-Wettbewerben 12,5 m1.1
Aufschlagzone8 m breit hinter jeder Grundlinie, bis zum Ende der Freizone1.4
Netz8,5 m lang und 1 m breit, Maschen von 10 cm2.2
Antennen1,80 m lang, davon 80 cm über dem Netz2.4
Pfosten0,70 bis 1,00 m außerhalb der Seitenlinie, 2,55 m hoch2.5

Die Gesamtfläche rechnest du selbst aus: 16 Meter plus zweimal die Freizone in der Länge, 8 Meter plus zweimal die Freizone in der Breite. Die FIVB-Maße von 26 mal 18 bis 28 mal 20 Metern stehen auch in Diagramm 1 hinten im Regelwerk.

Keine Mittellinie und keine Angriffslinie

Im Sand gibt es nur das Spielfeld, die Aufschlagzone und die Freizone (Regel 1.4). Eine Mittellinie fehlt (Regel 1.3), du darfst also unter dem Netz hindurch ins Feld des Gegners, solange du ihn nicht behinderst. Eine Angriffslinie bei 3 Metern gibt es auch nicht: Positionen und Hinterspieler gibt es im Beachvolleyball nicht, also darf jeder überall angreifen und blocken. Was das für das Spiel bedeutet, steht in den Beachvolleyball-Regeln.

Zum Vergleich: Das Hallenfeld ist 18 mal 9 Meter groß, mit einer Mittellinie und zwei Angriffslinien; alle Maße dazu stehen unter die Abmessungen eines Volleyballfelds, und die Hallenregeln unter alle Volleyballregeln im Überblick. Das Beachfeld ist kleiner, aber pro Spieler größer. Eine Spielfeldhälfte von 8 mal 8 Metern hat 64 m² für zwei Spieler, also 32 m² pro Spieler. In der Halle hat eine Hälfte von 9 mal 9 Metern 81 m² für sechs Spieler, also 13,5 m² pro Spieler. Ein Beachspieler deckt also gut doppelt so viel Sand ab wie ein Hallenspieler Boden.

Das Netz: Höhe, Maße, Pfosten und Antennen

Das Netz hängt genauso hoch wie in der Halle: 2,43 Meter für Männer und 2,24 Meter für Frauen. Für die Jugend darf es niedriger sein: 2,24 Meter für 16 Jahre und jünger, 2,12 Meter für 14 Jahre und jünger und 2,00 Meter für 12 Jahre und jünger, für Jungen und Mädchen gleich (Regel 2.1). Du misst die Höhe in der Mitte des Feldes mit einer Messlatte. Über beiden Seitenlinien muss das Netz gleich hoch hängen, und dort nicht mehr als 2 Zentimeter über der offiziellen Höhe.

Der Sand: was das Regelwerk verlangt

Das Regelwerk verlangt eingeebneten Sand, so eben und gleichmäßig wie möglich, ohne Steine, Muscheln oder anderes, woran sich Spieler schneiden oder verletzen können (Regel 1.2). Für FIVB-Wettbewerbe gelten strengere Anforderungen: mindestens 40 Zentimeter tief, mit feinen, lockeren Körnern, gesiebt, nicht zu grob und auch nicht so fein, dass er staubt und an der Haut kleben bleibt. Bei Regen liegt für den Centre Court möglichst eine Plane bereit.

Für Abendspiele in FIVB-Wettbewerben verlangt das Regelwerk 1.000 bis 1.500 Lux, gemessen 1 Meter über dem Sand (Regel 1.6). Gespielt wird barfuß, aber der erste Schiedsrichter darf Socken oder Schuhe erlauben (Regeln 4.3.2 und 4.4.2), was bei heißem Sand hilft. Wie du ein Feld mit dem richtigen Unterbau, der Entwässerung und der Sandtiefe anlegst, liest du unter ein Beachvolleyballfeld anlegen.

Feldmaße für 4 gegen 4 und für die Jugend

Das FIVB-Regelwerk kennt nur das 2 gegen 2. Für 4 gegen 4 legt der Veranstalter die Größe fest; in der Praxis sind es oft einfach 16 mal 8 Meter, manchmal 18 mal 9 Meter, weil vier Spieler mehr Feld abdecken können. Was bei diesem Format sonst anders ist, steht unter die Regeln für Beachvolleyball 4 gegen 4.

Für die Jugend senkt das Regelwerk nur das Netz; ein kleineres Feld steht nicht darin. Verbände und Vereine lassen junge Kinder aber oft auf kleineren Feldern spielen, mit weniger Spielern und einem leichteren Ball. Wie du das angehst, liest du unter Beachvolleyball für Kinder.

So steckst du ein Beachvolleyballfeld ab

  1. Stell die Pfosten. Sie stehen auf der gedachten Mittellinie, 0,70 bis 1,00 Meter außerhalb der Stelle, an der die Seitenlinien hinkommen. Die Linie zwischen den Pfosten ist die Mitte des Feldes, wo später das Netz hängt.
  2. Miss die Ecken aus. Miss von der Linie unter dem Netz 8 Meter zu jeder Grundlinie und 4 Meter zu beiden Seiten der Mitte für die Seitenlinien.
  3. Kontrolliere mit den Diagonalen. Von Ecke zu schräg gegenüberliegender Ecke sind es 17,89 Meter, und das muss für beide Diagonalen gelten. Sind sie gleich lang, ist das Feld rechtwinklig. Pro Spielfeldhälfte ist die Diagonale 11,31 Meter lang. Beide Maße stehen auch in Diagramm 2 des Regelwerks.
  4. Leg die Bänder mit der Außenkante auf deine Messlinie. Die Linie gehört zum Feld, also ist der Außenrand des Bands die Grenze der 16 mal 8 Meter. Nimm Verankerungen aus weichem, biegsamem Material; harte Nägel, die herausstehen, gehören nicht dazu (Regel 1.3).
  5. Häng das Netz auf Höhe. Miss in der Mitte, kontrolliere über beiden Seitenlinien und setz Seitenbänder und Antennen genau über die Linien.
  6. Räum die Freizone leer. Taschen, Flaschen und Stühle stehen mindestens 3 Meter von den Linien entfernt. Harke den Sand glatt, bevor gespielt wird.

Nimm ein zweites Maßband mit. Mit zwei Bändern misst du die Diagonalen gleichzeitig und siehst sofort, ob das Feld schief liegt. Nach einem Abend Spielen sind die Linienbänder oft verrutscht: Setz an jeder Ecke eine Markierung knapp außerhalb des Feldes, dann legst du sie in einer Minute wieder gerade.

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Häufige Fragen

Wie groß ist ein Beachvolleyballfeld in Metern?

Das Spielfeld ist 16 Meter lang und 8 Meter breit, gemessen bis zur Außenkante der Linien. Darum liegt eine Freizone von mindestens 3 Metern, sodass du insgesamt mindestens 22 mal 14 Meter brauchst. In FIVB-Wettbewerben ist die Freizone 5 bis 6 Meter breit und die ganze Anlage 26 mal 18 bis 28 mal 20 Meter groß.

Ist ein Beachvolleyballfeld kleiner als ein Hallenfeld?

Ja. Das Beachfeld ist 16 mal 8 Meter groß, das Hallenfeld 18 mal 9 Meter. Weil nur zwei Spieler pro Team auf dem Feld stehen, deckt ein Beachspieler aber mehr als doppelt so viel Fläche ab wie ein Hallenspieler. Eine Mittellinie und Angriffslinien hat das Beachfeld nicht.

Wie tief muss der Sand eines Beachvolleyballfelds sein?

Für FIVB-Wettbewerbe mindestens 40 Zentimeter, mit feinen, lockeren und gesiebten Körnern ohne Steine. Für andere Felder verlangt das Regelwerk eingeebneten Sand, so eben wie möglich und ohne Steine oder Muscheln. Wie dick du die Schicht bei einem Vereinsfeld machst und was darunter kommt, hängt vom Untergrund und von der Entwässerung ab.

Wie hoch hängt das Netz beim Beachvolleyball?

Genauso hoch wie in der Halle: 2,43 Meter für Männer und 2,24 Meter für Frauen, gemessen in der Mitte des Feldes. Für die Jugend darf es niedriger sein: 2,24 Meter für 16 Jahre und jünger, 2,12 Meter für 14 Jahre und jünger und 2,00 Meter für 12 Jahre und jünger, für Jungen und Mädchen gleich.

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