Volleyball-Übungen · Spielformen · Teamwork
Wellenform mit Rotation
Eine Wellenform: Die Sechs bekommt Ball für Ball von zwei Aufschlägern und rotiert nach jedem Ballwechsel eine Position weiter. Der Ballwechsel endet, sobald der Angriff auf dem Boden liegt, also spielst du in zehn Minuten alle sechs Rotationen zweimal durch. Die Aufschläger bekommen keine Verschnaufpause, und die Mannschaft muss in der neuen Aufstellung stehen, bevor der nächste Ball kommt.
Phase 1 von 7Sechs Spieler in Rotationsstellung; zwei Aufschläger halten den Druck hoch
Diese Animation kommt aus der Koach-App. Dort spielst du sie im eigenen Tempo ab und gibst den Spielern die echten Namen aus deinem Team.
In der App öffnenSo läuft die Übung ab
Das trainierst du
Wettkampfnahe Wellenform: Nach jedem Ballwechsel rotiert das Sechserteam weiter, während zwei Aufschläger von der anderen Seite Druck machen.
- Die sechs Rotationen hintereinander durchspielen, ohne nachdenken zu müssen, wer wo steht.
- Den Side-out mit dem ersten Angriff abschließen, denn der Ballwechsel wird nicht zu Ende gespielt.
- Tempo halten: Die nächste Welle startet, sobald die Mannschaft durchrotiert hat.
Trainerhinweise
Weitergedreht wird, während der vorige Ball noch aufgesammelt wird.
Die Welle soll den Druck hochhalten. Sobald die Rotation zu einem Spaziergang wird, verschwindet der Unterschied zu einer ganz normalen Annahmeübung.
Prüfe deine Position im Verhältnis zu deinem Nebenmann, bevor aufgeschlagen wird.
Beim schnellen Durchrotieren stehen die Spieler regelmäßig vertauscht. Ein Stellungsfehler kostet im Spiel sofort einen Punkt und lässt sich hier gratis korrigieren.
Die beiden Aufschläger schlagen abwechselnd auf, ohne Pause dazwischen.
Ein einzelner Aufschläger gibt der Mannschaft Zeit, sich zu erholen. Mit zwei Aufschlägern steht der nächste schon mit dem Ball bereit, wenn der Angriff auf dem Boden landet.
Legt für jede Rotation fest, wer für den Zuspieler einspringt, wenn die Annahme von ihm wegdreht.
In manchen Rotationen steht dein Zuspieler weit weg vom Ball. Wer das pro Rotation vorher klärt, spielt später auch im Spiel nicht zweimal pro Satz out of system.
Variationen
- Leichter
- Die Aufschläger schlagen von unten von der Drei-Meter-Linie auf, und die Mannschaft rotiert erst nach zwei gelungenen Side-outs weiter.
- Schwerer
- Der Side-out zählt nur, wenn der Angriff von oberhalb der Netzkante kommt. Nach einem misslungenen Side-out rotiert die Mannschaft nicht weiter, sondern spielt dieselbe Rotation noch einmal.
- Mit zehn Spielern
- Sechs im Feld, zwei Aufschläger und zwei Spieler, die nach jeder kompletten Runde die beiden Außenangreifer ersetzen.
- Als Wettkampf
- Die Mannschaft punktet für jeden gelungenen Side-out, die Aufschläger für jeden gebrochenen. Zwei komplette Runden mit je sechs Rotationen entscheiden, wer gewinnt.
Volleyball-Übungen
Weiterlesen im Ratgeber: wie die Rotationsreihenfolge funktioniert · Stellungsfehler pro Rotation vermeiden · Aufschlagdruck pro Zone aufbauen