Ein Training in drei Schritten planen
Trainingsplanung sollte keine abendfüllende Pflichtübung sein. Mit einer festen Drei-Schritte-Routine steht deine Einheit in fünf Minuten — und dein Team weiß, was kommt.
Schritt 1: die Logistik (30 Sekunden)
Datum, Uhrzeit, Ort. In Koach erstellst du ein neues Training über Training → Neues Training und stellst wiederkehrende Einheiten auf Wiederholung — jeden Donnerstag um 20 Uhr heißt dann wirklich jeden Donnerstag, ohne manuellen Aufwand. Das Training erscheint automatisch im Teamkalender.
Schritt 2: der Fokus (2 Minuten)
Die wichtigste Frage des gesamten Plans: Was muss am Donnerstag besser werden? Wähle einen Fokus — Aufschlagdruck, Annahme-Angriff, Blocktiming — und schreib ihn ins Fokus-Feld. Dieser eine Satz steuert deine Übungsauswahl und sagt den Spielern, die das Training eröffnen, was von ihnen erwartet wird.
Schritt 3: das Programm (3 Minuten)
Fülle das Training mit Blöcken aus deiner Übungsbibliothek: Aufwärmen, zwei oder drei Übungen rund um den Fokus, ein abschließender Spielblock. Da deine Übungen bereits mit Kategorie und Beschreibung gespeichert sind, ist das Programm reine Auswahlsache — siehe deine Einheit mit Trainingsblöcken aufbauen.
Plane in Drei-Wochen-Blöcken: derselbe Fokus für zwei bis drei aufeinanderfolgende Trainings gibt den Spielern die Wiederholung, die sie brauchen, um wirklich etwas zu lernen. Jede Woche etwas Neues fühlt sich abwechslungsreich an, bleibt aber nicht hängen.
Häufige Fragen
Wie weit im Voraus sollte ich Trainings planen?
Lege die Logistik (Termine, Zeiten) für die ganze Saison fest, aber fülle den Inhalt nicht mehr als zwei oder drei Wochen im Voraus — er soll auf das reagieren, was die Spiele zeigen.
Sollte ich das Programm den Spielern vorab mitteilen?
Den Fokus ja, das komplette Programm ist nicht nötig. „Donnerstag: Aufschlagdruck“ setzt einen Ton; ein kompletter Zeitplan im Voraus lädt dazu ein, den unbeliebtesten Block zu schwänzen.
Was, wenn Halle oder Gegner sich kurzfristig ändern?
Aktualisiere das Training in der App; alle schauen auf denselben Kalender, eine Änderung reicht also. Genau das ist der Unterschied zu einem Zeitplan, der irgendwo im Gruppenchat versinkt.

