Spieler in die neue Volleyballsaison übernehmen: die Einteilung endgültig machen | Koach Volleyball
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Spieler in die neue Volleyballsaison übernehmen: die Einteilung endgültig machen

Das ist eine Vereinsfunktion: Sie gehört zu einem Verein, in dem mehrere Mannschaften unter einem Namen stehen. Wochenlang hast du in einem Entwurf hin und her geschoben, und nichts davon hat deine echten Mannschaften berührt. An einem Vorstandsabend gibt es dann nichts mehr zu schieben, und jemand muss auf Endgültig machen drücken. Das ist der einzige Knopf im Vereinsbereich, den du nicht zurückdrehen kannst — da ist es nur vernünftig, vorher genau wissen zu wollen, was er tut.

Lesezeit: 7 Min.

Wo der Knopf steht und wer ihn sieht

Der Knopf steht unten im Reiter Mannschaftseinteilung im Vereinsbereich von Koach, unter der Mitgliederliste: Endgültig machen. Es ist die einzige Aktion auf diesem Bildschirm, die etwas außerhalb deines Entwurfs verändert; alle anderen Knöpfe bleiben innerhalb des Plans.

Nicht jeder sieht ihn. Nur ein Vereinsverwalter oder ein Vorstandsmitglied bekommt den Knopf, dazu die Person, auf deren Namen der Vereinsbereich läuft. Ein Kassenwart, der ansonsten durchaus an der Einteilung mitarbeiten darf, sieht ihn schlicht nicht. Der Server prüft dasselbe noch einmal, du kommst also nicht darum herum, indem du es auf einem anderen Telefon versuchst. Welche Rollen es sonst noch gibt und was sie dürfen, steht in deinen Volleyballverein verwalten.

Tippst du darauf, kommt zuerst eine Bestätigung. Sie sagt in normaler Sprache, was passieren wird: Danach ziehen die Spieler wirklich in ihre neue Mannschaft um, du kannst diese Einteilung nicht mehr ändern, und Statistiken, Anwesenheit und Notizen kommen ganz normal mit. Fehlt eine vorige Saison, steht eine zusätzliche Zeile dabei — darauf komme ich weiter unten zurück.

Was in dieser einen Handlung geschieht

Was folgt, ist keine Reihe einzelner Änderungen, die du nacheinander mitverfolgst. Es ist eine Handlung, in der Koach in fester Reihenfolge vier Dinge tut.

Wichtig zu wissen: Ein Spieler, der umzieht, bleibt derselbe Spieler. Koach legt keine neue Spielerkarte an und wirft die alte nicht weg. Alles, was an ihm hängt — Trainingsanwesenheit, Spielstatistiken, deine Notizen, erreichte Ziele —, bleibt stehen. Nur die Mannschaft, in der er spielt, ändert sich.

In der alten Mannschaft wird er gleichzeitig sauber gelöst: Steht er dort noch in der Aufstellung auf dem Feld oder ist er dort als Zuspieler oder Libero eingetragen, werden diese Plätze geleert. Sonst behält sein alter Trainer einen Geisterspieler auf dem Aufstellungsbrett und einen Zuspieler, der inzwischen zwei Mannschaften weiter spielt.

Der Zugang zieht mit um — das ist der halbe Sinn der Sache

Eine Einteilung, die nur Namen verschiebt, aber nichts daran ändert, wer wo mitliest, ist in der Praxis wertlos. Ein Spieler, der in eine andere Mannschaft wechselt, seine alte Mannschafts-App aber weiterhin sieht, liest nächste Saison bei einer Mannschaft mit, zu der er nicht mehr gehört. Deshalb zieht der Zugang in derselben Handlung mit um.

Kurz: Nach diesem Knopf behält niemand Zugang zu seiner alten Mannschaft. Das ist beabsichtigt und kein Nebeneffekt — ein Elternteil oder ein Spieler, der nächste Saison noch in der alten Mannschaft mitliest, ist ein Datenschutzproblem.

Der Kasten Hört auf: inaktiv, nicht gelöscht

Wen du in den Kasten Hört auf gesetzt hast, wird nicht gelöscht. Seine Spielerkarte geht auf inaktiv — derselbe Status, den die App auch für jemanden kennt, der eine Zeit lang ausfällt. Was sofort passiert: Sein Zugang und der seiner Eltern zur alten Mannschaft wird entzogen, und in der Mitgliederliste des Vereins steht er künftig auf aufgehört.

Das ist eine bewusste Entscheidung. Wer am Saisonende sagt, er höre auf, steht beim ersten Training manchmal doch wieder in der Halle, und dann sind seine Daten noch da. Ist er wirklich weg, ist er aus allen Mannschaftslisten verschwunden, ohne dass ihn jemand löschen musste. Was ihr langfristig mit den Daten ausgetretener Mitglieder macht, gehört in eure eigenen Regeln und nicht in diesen Knopf.

Kollidierende Rückennummern bekommen die niedrigste freie Nummer

Zwei Spieler mit der Nummer 7 landen aus verschiedenen Mannschaften in derselben neuen Mannschaft. Koach löst das beim Übernehmen selbst: Zuerst probiert er die Nummer, die du in der Einteilung angegeben hast, sonst die Nummer, die der Spieler aktuell hat. Ist diese Nummer in der Zielmannschaft schon belegt, bekommt er die niedrigste freie Nummer zwischen 1 und 99. Niemals stillschweigend zweimal dieselbe 7.

Diese Anpassung wird bei der Einteilung festgehalten, auf deinem Bildschirm siehst du danach aber nur die kurze Zusammenfassung: wie viele Leute umgezogen sind, wie viele geblieben sind und wie viele aufgehört haben. Geh deshalb in den Tagen danach die Spielerliste jeder neuen Mannschaft einmal durch und setz die Nummern so, wie ihr sie haben wollt. Eine automatisch vergebene 3 ist technisch korrekt und trotzdem nicht das, was der Spieler erwartet hatte.

Der Mannschaftsbildschirm der Koach-App mit der Spielerliste von Herren 1: Rückennummer, Name, Position und Alter pro Spieler
Nach dem Übernehmen steht jeder Spieler in seiner neuen Mannschaft. Auf diesem Bildschirm prüfst du die vergebenen Nummern.

Welche Absprachen ihr zu den Nummern treffen wollt — feste Nummern pro Spieler oder jedes Jahr neu verteilen —, hat mit diesem Knopf nichts zu tun und ist in Rückennummern vergeben und verwalten ausgearbeitet.

Alles oder nichts

Die größte Angst bei so einem Knopf ist eine Einteilung, die auf halbem Weg stecken bleibt: die Hälfte der Mitglieder umgezogen, die andere Hälfte nicht, und niemand weiß mehr, wo die Grenze lag. Das kann hier nicht passieren. Die ganze Umstellung geschieht in einem Zug. Geht unterwegs etwas schief, wird alles zurückgedreht und deine Einteilung steht wieder als Entwurf da — genau so, wie sie war. Es bleibt kein halber Zustand zum Aufräumen zurück.

Ein paar Dinge halten die Handlung von vornherein auf. Steht jemand versehentlich in zwei Kästen, wird die Umstellung verweigert und es ändert sich nichts. Dasselbe gilt, wenn in deiner Einteilung eine Mannschaft oder ein Mitglied steckt, das nicht (mehr) zu diesem Verein gehört. Die App sagt dann, dass nichts passiert ist, und lädt den Bildschirm neu; woran es genau hakt, suchst du selbst in der Liste. Im Moment ärgerlich, aber die Alternative — ein Spieler, der in zwei Mannschaften gleichzeitig landet — ist deutlich ärgerlicher.

Und der klassische Vorstandsunfall: Zwei Leute sitzen gleichzeitig in derselben Einteilung und drücken beide auf den Knopf. Oder du selbst, weil du zweifelst, ob der erste Tipp angekommen ist, und noch einmal tippst. Der zweite Klick erzeugt keine zweite Einteilung. Du bekommst eine saubere Meldung, dass jemand anders das gerade geändert hat und du kurz aktualisieren musst; zusätzlich passiert ist dann nichts. Sobald der Bildschirm aktualisiert ist, siehst du die Einteilung mit einem grünen Etikett Endgültig.

Ab diesem Moment steht der Bildschirm auf schreibgeschützt. Du kannst niemanden mehr verschieben, keine Kästen mehr hinzufügen oder umbenennen und die Einteilung nicht mehr wegwerfen. Teilen geht weiterhin: Der Knopf Teilen macht aus der ganzen Einteilung einen Text — Mannschaften mit ihren Namen darunter —, den du über das Teilen-Menü deines Telefons oder aus der Zwischenablage in eine Mail oder einen Gruppenchat setzt. Willst du trotzdem über ein Folgejahr oder eine Alternative weiterdenken, fängst du neben der endgültigen einen neuen Entwurf an.

Was gerade nicht passiert

Genauso wichtig ist, was der Knopf stehen lässt. Drei Dinge, die Vereine regelmäßig überraschen.

Dann die ehrliche Anmerkung zu den Zahlen. Koach hält beim Übernehmen für jedes Mitglied fest, in welcher Mannschaft es stand, mit welcher Nummer, bei welchem Anteil der Trainings es anwesend war, wie viele Punkte es gemacht hat und welchen durchschnittlichen Einsatz es bekommen hat. Das ist die einzige Stelle, an der diese Zahlen nach dem Umzug noch beieinanderstehen. Möglich ist das aber nur, wenn eine vorige Vereinssaison bekannt ist, an der sie hängen können, und Vereinssaisons kannst du derzeit noch nicht selbst aus der App heraus anlegen. Gibt es keine vorige Saison, warnt die Bestätigung ausdrücklich davor: Die Zahlen dieser Saison werden dann nicht aufbewahrt und lassen sich im Nachhinein nicht mehr ableiten. Die Einteilung selbst und der Umzug funktionieren ganz normal; nur dieses Archiv bleibt leer.

Zum Schluss ein Unterschied, der leicht durcheinandergeht: Die Einteilung des Vereins ist etwas anderes als der Saisonzeitraum deiner eigenen Mannschaft, mit Anfangs- und Enddatum, Abschlussbericht und Archiv — das ist in eine neue Saison einrichten beschrieben. Willst du wissen, wie du zu der Einteilung kommst, die du hier festzurrst, ist Mannschaftseinteilung im Jugendvolleyball der Artikel über die Entscheidungen selbst. Und der Rest der jährlichen Organisation drumherum — Meldungen, Hallenzeiten, Planung — steht in die Volleyballsaison organisieren.

Drückst du den Knopf, ist Schluss mit Schieben. Das ist kein Grund, ihn stehen zu lassen: Solange du ihn nicht drückst, weiß niemand im Verein, welche Mannschaft seine ist, und deine ganze Vorbereitung hängt in einem Plan fest, den nur der Vorstand sieht.

Häufige Fragen

Ich habe jemanden in die falsche Mannschaft gesetzt und schon auf Endgültig machen gedrückt. Geht das zurück?

Einen Zurück-Knopf gibt es nicht: Die Einteilung bleibt endgültig und steht ab diesem Moment auf schreibgeschützt, du kannst die Kästen also nicht mehr korrigieren. Das Geraderücken selbst machst du von Hand in den Mannschaftsbildschirmen der beiden betroffenen Mannschaften, wo die normalen Mannschaftsrechte gelten. Genau deshalb geht man kurz vor dem letzten Tipp noch einmal alle Kästen durch, und den Kasten Hört auf ganz besonders.

Kann ich eine endgültig gemachte Einteilung noch löschen oder umbenennen?

Nein. Einen Entwurf darfst du löschen und umbenennen, so oft du willst, aber sobald eine Einteilung endgültig ist, verweigert die App beides und meldet, dass sie bereits endgültig ist. Sie bleibt als Festhalten dessen stehen, was beschlossen wurde. Willst du weiterdenken, fängst du daneben einen neuen Entwurf an.

Bekommen Spieler und Eltern eine Nachricht, dass sie in einer anderen Mannschaft sind?

Koach verschickt dazu von sich aus keine Benachrichtigung und keine Mail. Sie merken es daran, dass ihre App die neue Mannschaft zeigt und die alte verschwunden ist. Willst du es sauber ankündigen, mach das selbst zu dem Zeitpunkt, der dir passt, zum Beispiel mit dem Knopf Teilen, der die ganze Einteilung als Text mitgibt.

Kostet es extra, wenn aus der Einteilung neue Mannschaften entstehen?

Nein. Die Mannschaftseinteilung ist eine Vereinsfunktion, und im Vereinsbereich gibt es keine Grenze für die Anzahl der Mannschaften. Ob du zwei dazu machst oder acht, an den Kosten ändert das nichts.

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