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Beachvolleyball-Ball: so unterscheidet er sich vom Hallenball

Die kurze Antwort

Ein Beachvolleyball-Ball ist laut FIVB-Regelwerk etwas größer als ein Hallenball (66 bis 68 Zentimeter Umfang), genauso schwer (260 bis 280 Gramm) und viel weicher aufgepumpt: 0,175 bis 0,225 kg/cm². Er nimmt keine Feuchtigkeit auf. Bei offiziellen FIVB-Turnieren muss es ein von der FIVB zugelassener Ball sein.

Ein Beachvolleyball-Ball sieht aus wie ein Hallenball, bis du ein paar Mal darauf gebaggert hast. Er ist größer, weicher und für Sonne, Wind und Regen gemacht. Hier liest du, was das Regelwerk vorschreibt, welcher Ball zu deinem Einsatz passt und wie er ein paar Sommer lang hält.

Lesezeit: 6 Min.

Was ist der Unterschied zwischen einem Beachvolleyball und einem Hallenvolleyball?

Die FIVB hat für die Halle und für den Sand jeweils ein eigenes Regelwerk, und in beiden steht der Ball in Regel 3.1. Nebeneinander gestellt:

Laut Regel 3.1BeachballHallenball
Umfang66 bis 68 cm65 bis 67 cm
Gewicht260 bis 280 g260 bis 280 g
Innendruck0,175 bis 0,225 kg/cm²0,30 bis 0,325 kg/cm²
MaterialNimmt keine Feuchtigkeit auf, für draußen geeignetLeder oder Kunstleder
FarbeHell, einfarbig oder eine KombinationHell, einfarbig oder eine Kombination

Quelle: die Official Beach Volleyball Rules 2025-2028 und die Official Volleyball Rules 2025-2028 der FIVB. Das Beach-Regelwerk sagt ausdrücklich dazu, warum der Ball keine Feuchtigkeit aufnehmen darf: Es wird auch bei Regen gespielt.

Der große Unterschied liegt im Druck. Ein Beachball hat etwa zwei Drittel des Drucks eines Hallenballs. Er fühlt sich dadurch weich an, gibt auf nackten Unterarmen und Fingern mehr nach und prallt weniger hart von deinen Unterarmen ab. Und draußen spielt der Wind mit: Wer zum ersten Mal im Sand spielt, sieht einen Aufschlag öfter ausbrechen als in der Halle. Wie du den Druck misst und in welcher Einheit, liest du im Artikel zum Luftdruck eines Volleyballs.

Wie ein Ball sonst gebaut ist, etwa die Zahl der Panels, die Außenhaut und ob die Panels genäht oder geklebt sind, steht nicht im Regelwerk. Das unterscheidet sich je nach Hersteller und Modell, schau dafür also in die Beschreibung des Modells selbst.

Welcher Beachvolleyball-Ball passt zu dir?

Es gibt keinen Ball, der für alle der richtige ist. Schau zuerst, wofür du ihn brauchst:

Suchst du eigentlich einen Ball für die Halle, stehen die Unterschiede zwischen Hallenbällen unter welchen Volleyball kaufen. Und was im Sand sonst noch anders ist als in der Halle, vom Zählen bis zum Poke, liest du in den Beachvolleyball-Regeln.

So erkennst du einen guten Beachvolleyball-Ball

  1. Die Maße stehen drauf. Ein vollwertiger Beachball hat einen Umfang von 66 bis 68 Zentimetern und wiegt 260 bis 280 Gramm, und das steht auf dem Ball oder der Verpackung. Steht kein Gewicht dabei, frag nach oder nimm ein anderes Modell.
  2. Der Druck steht am Ventil. Ein Beachball sollte einen empfohlenen Druck zwischen 0,175 und 0,225 kg/cm² haben. Steht dort der Druck eines Hallenballs, ist es wahrscheinlich kein echter Beachball.
  3. Er fühlt sich weich an, aber nicht schlaff. Drück mit dem Daumen in den Ball: Er gibt nach, federt aber sofort zurück. Ein Ball, der sich bei Beach-Druck hart anfühlt, tut auf nackten Unterarmen weh.
  4. Helle Farben. Das Regelwerk verlangt helle Farben, und in der Praxis siehst du so einen Ball vor einem grellen Himmel besser.
  5. Zugelassen, wenn du offiziell spielst. Spielst du Turniere mit FIVB-Status, muss es ein von der FIVB zugelassener Ball sein. Für das Training ist das nicht nötig, solange die Maße stimmen.

Wie viele Bälle brauchst du? Für Technikarbeit zu zweit einen Ball pro zwei Spieler. Für Spielformen zwei oder drei pro Feld, damit nicht nach jedem Ballwechsel jemand den Ball aus dem Sand oder dem Wasser holen muss. An einem Turniertag nimmst du zwei zum Einspielen mit, vom Typ, den das Turnier verwendet.

Miss den Druck am Feld, nicht zu Hause. Luft, die sich erwärmt, erzeugt mehr Druck. Ein Ball, den du morgens in einem kühlen Schuppen auf 0,20 kg/cm² bringst, ist nachmittags in der prallen Sonne härter. Miss bei der Temperatur, bei der du spielst, und leg die Bälle zwischen zwei Spielen in den Schatten.

Einen Beachball pflegen: Sand, Sonne und Wasser

Ein Beachball muss mehr aushalten als ein Hallenball, und die meisten Bälle gehen nicht durch das Spielen kaputt, sondern durch das, was danach passiert.

Der Sommer im Sand mit deinem Hallenteam

Viele Hallenteams gehen im Sommer ein paar Wochen in den Sand. Koach ist für Hallenvolleyball gemacht, aber die Organisation drumherum regelst du damit trotzdem. Unter Termine legst du mit Wiederkehrende Trainings (über die drei Punkte oben) alle Sommerabende auf einmal an: Du wählst bei Jeden den Tag, den Zeitraum mit Ab und Bis einschließlich und die Uhrzeit, und der Button zählt, wie viele Trainings dazukommen.

Das Blatt Wiederkehrende Trainings unter Termine in Koach mit den Zeilen Jeden, Ab, Bis einschließlich, Uhrzeit und Fokus und dem Button zum Hinzufügen
Mit Wiederkehrende Trainings stehen alle Sommerabende im Sand auf einmal im Kalender.

Die Bälle und die Pumpe mit Manometer regelst du mit einer Mitteilung vom Typ Aufgabe auf dem Dashboard, zum Beispiel „Wer bringt die Beachbälle und die Pumpe mit?“. Wer es übernimmt, tippt auf Ich mache das, und alle sehen seinen Namen dabei. Im Gruppenchat geht so eine Frage schnell zwischen den Nachrichten unter; warum das immer wieder passiert, steht unter warum die WhatsApp-Gruppe bei einem Volleyballteam scheitert. Was Koach nach den 14 Gratistagen kostet, steht auf der Preisseite.

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Häufige Fragen

Kann man mit einem Hallenvolleyball Beachvolleyball spielen?

Es geht, aber es ist kein guter Tausch. Ein Hallenball hat einen viel höheren Druck, fühlt sich auf nackten Unterarmen hart an und ist nicht für Feuchtigkeit, Sand und Sonne gemacht. Sand und Nässe nutzen die Außenhaut eines Hallenballs schnell ab. Für den Sand nimmst du einen Beachball: größer, weicher und für draußen gemacht.

Welchen Luftdruck hat ein Beachvolleyball?

Laut Beach-Regelwerk der FIVB 0,175 bis 0,225 kg/cm², also 171 bis 221 mbar. Umgerechnet sind das etwa 2,5 bis 3,2 psi. Ein Hallenball hat 0,30 bis 0,325 kg/cm², ein Beachball also etwa zwei Drittel davon. Miss den Druck bei der Temperatur, bei der du spielst, denn Wärme lässt den Druck steigen.

Ist ein Beachvolleyball größer als ein Hallenvolleyball?

Ein wenig. Ein Beachball hat laut Regelwerk einen Umfang von 66 bis 68 Zentimetern, ein Hallenball 65 bis 67 Zentimeter. Das Gewicht ist gleich: 260 bis 280 Gramm. Weil er weicher aufgepumpt und etwas größer ist, fühlt er sich in der Hand und auf den Unterarmen trotzdem deutlich anders an.

Kann man einen Beachvolleyball in der Halle benutzen?

Für ein normales Hallentraining nicht. Ein Beachball ist größer und weicher, fliegt langsamer und springt anders ab, sodass Spieler umstellen müssen, sobald sie wieder mit dem Hallenball spielen. Für junge Kinder gibt es spezielle leichte und weiche Hallenbälle; die sind dafür besser geeignet als ein Beachball.

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