Schiedsrichtereinteilung per App: Excel, Software, Vereins-App
Die kurze Antwort
Eine gute App für die Schiedsrichtereinteilung holt sich die Heimspiele selbst, zeigt bei der Auswahl nur Leute, die pfeifen dürfen, und verteilt die Dienste fair. In Koach Club erledigt das der Tab Spieltag für Schiedsrichter, Anschreiber und Hallendienst. Eine Tabelle kann das auch, aber dann machst du diese Arbeit von Hand.
Schiedsrichter für alle Heimspiele deines Vereins einteilen, dazu einen Anschreiber und einen Hallendienst: In vielen Vereinen steht dieser Plan in der Excel-Tabelle einer einzigen Person. Suchst du dafür eine App für die Schiedsrichtereinteilung, hast du drei Wege. Wir machen Koach, lies das also als Vergleich des Herstellers, mit den Stärken der beiden anderen Wege.
Was muss eine App für die Schiedsrichtereinteilung können?
Das Einteilen selbst ist selten das Problem. Die Arbeit steckt drumherum: die Spiele aller Teams sammeln, im Kopf behalten, wer pfeifen darf, festhalten, wer schon oft dran war, und allen Bescheid geben, wann sie an der Reihe sind. Wie viele Leute der Heimverein pro Spiel selbst stellt, hängt von der Liga ab: manchmal nur einen Anschreiber, manchmal auch einen Schiedsrichter und jemanden, der die Halle aufschließt. Achte deshalb auf fünf Dinge:
- Die Spiele stehen von selbst drin. Du tippst den Spielplan keines Teams ab, und Auswärtsspiele gehören nicht dazu: Dort kümmert sich der Gegner um die Halle.
- Nur wer es darf, steht in der Auswahl. Ein guter Anschreiber ist noch kein Schiedsrichter. Die App muss pro Person wissen, was sie kann.
- Fair verteilen. Wer am wenigsten dran war, kommt zuerst. Dann stehen nicht jede Woche dieselben drei Eltern auf dem Plan, die nie Nein sagen.
- Niemand zweimal am selben Tag. Ein Spieltag mit fünf Spielen hintereinander ist genau der Moment, in dem ein Plan schiefgeht.
- Die Eingeteilten sehen es selbst. Ihr Dienst steht in ihrem eigenen Kalender, und wenn sie nicht können, melden sie sich ab und der Platz ist wieder frei.
Arbeitet dein Verein mit verpflichtenden Helferdiensten, kommt ein sechster Punkt dazu: Zählen die geleisteten Dienste für die Pflichtdienste deiner Mitglieder mit?
Koach Club richten wir gemeinsam mit dir ein. Hinterlass deinen Namen, deine E-Mail-Adresse und deinen Verein, dann melden wir uns, gehen gemeinsam durch, was ihr braucht, und richten die Teams und die Trainer für dich ein. Für Club gibt es keine Testphase; trainierst du selbst ein Team, testest du die App mit diesem Team 14 Tage gratis.
Kennenlernen vereinbaren Mit deinem eigenen Team startenWeg 1: eine Tabelle in Excel oder online
Die meisten Pläne fangen hier an, und das hat einen guten Grund. Eine Tabelle kostet nichts extra, jeder kann sie öffnen, und die Spalten legst du selbst fest. Für einen Verein mit zwei oder drei Teams, die zu Hause spielen, und einer festen Gruppe von Anschreibern reicht das oft.
Eng wird es, sobald der Verein wächst. Jede Saison tippst du die Spiele aller Teams ab, und jede Spielverlegung trägst du von Hand nach. Wer pfeifen darf, steht in deinem Kopf oder in einer Spalte, die niemand pflegt. Fair verteilen wird zur Strichliste: Wer war schon dreimal dran, wer noch gar nicht? Die Eingeteilten sehen ihren Dienst erst, wenn sie die Datei öffnen oder du ihnen schreibst. Und nach ein paar Wochen gibt es zwei Versionen: die auf dem Laptop der Koordinatorin und die im Gruppenchat.
Bleibst du bei einer Tabelle, fang nicht mit einem leeren Blatt an: der kostenlose Helferplan für deinen Verein bringt Theke, Schiedsrichter, Anschreiber und Hallendienst in einer Vorlage zusammen, als Excel und als PDF. Lege auf jeden Fall einen Tab pro Saison an, eine Spalte pro Rolle und unten eine Zählung pro Person. Und halte die Absprache dahinter fest: Muss jedes Mitglied Dienste leisten, und darf es sich freikaufen? Die Möglichkeiten dafür findest du unter Helferaufgaben im Sportverein verteilen.
Weg 2: eigene Planungssoftware für Offizielle
Es gibt Software, die nur dafür gedacht ist, Schiedsrichter und andere Offizielle einzuteilen. Wir haben diese Programme nicht getestet und nennen deshalb keine Namen und keine Preise: Sie unterscheiden sich voneinander, und was wir nicht über sie wissen, schreiben wir nicht auf.
Klar ist aber, für wen so ein Programm die bessere Wahl ist. Geht deine Aufgabe über die Heimspiele eines Vereins hinaus, weil du als Staffelleiter oder als Schiedsrichterwart Schiedsrichter für mehrere Vereine einteilst, brauchst du Software, die genau dafür gebaut ist. Koach teilt nur die Heimspiele deines eigenen Vereins ein.
Willst du als Verein nur deinen eigenen Spieltag regeln, stell jedem eigenständigen Programm diese vier Fragen:
- Wie kommen die Spiele hinein: per Import, über eine Schnittstelle oder von Hand?
- Müssen deine Anschreiber und dein Hallendienst ein Konto in noch einem System anlegen, neben der App ihres Teams?
- Zahlst du pro Offiziellem, pro Spiel oder pro Verein?
- Regelt es auch den Thekendienst und die Pflichtdienste, oder brauchst du dafür wieder etwas anderes?
Weg 3: Schiedsrichter in der App deines Vereins einteilen
In Koach Club passiert das Einteilen in derselben App, in der deine Trainer ihre Teams schon führen. Der Tab Spieltag steckt im Vereins-Dashboard, das du über dein Profil öffnest. Nur der Vereinsadministrator und der Vorstand können ihn öffnen; Trainer, Mitglieder und die anderen Vereinsrollen sehen ihn nicht.
Was der Tab macht, kurz gesagt:
- Die Heimspiele aller Teams untereinander. Spieltag holt sie aus den Teamkalendern und listet sie nach Datum auf, mit Uhrzeit und Ort. Auswärtsspiele und abgesagte Spiele stehen nicht dabei. Oben wählst du den Zeitraum: 4 Wochen, 12 Wochen oder Ganze Saison.
- Pro Spiel nur die Rollen, die du brauchst. Du legst einen Schiedsrichter, einen Anschreiber und einen Hallendienst an, oder nur das, was zu diesem Spiel gehört. Setzt die Liga selbst einen Schiedsrichter an, legst du nur einen Anschreiber an.
- Eine Liste, wer pfeifen oder anschreiben kann. Pro Person eine Stufe und die Schalter Kann pfeifen und Kann anschreiben, die bei einer neuen Person beide an sind: Schalte aus, was jemand nicht macht. Tippst du bei einem Schiedsrichterplatz auf Einteilen, siehst du nur die Leute, bei denen Kann pfeifen an ist; steht noch niemand so auf der Liste, siehst du alle.
- Automatisch einteilen. Der Button verteilt die offenen Plätze. In der App steht dabei: wer am wenigsten dran war, kommt zuerst. Niemand bekommt zwei Spieltagsdienste am selben Tag, und Namen, die schon eingetragen sind, bleiben stehen.
- Der Dienst im Kalender. Wer eingeteilt ist, sieht seinen Dienst unter Termine in der App, genau wie einen Thekendienst, und kann dort zu- oder absagen.
Wie du das Schritt für Schritt einrichtest, von der Liste der Offiziellen bis zur ersten automatischen Einteilung, steht in der Anleitung Schiedsrichter und Anschreiber pro Heimspiel einteilen.
Der größte Unterschied zu den beiden anderen Wegen liegt in dem, was drumherum steht. In derselben Vereinsumgebung legst du mit einem Klick die Thekendienste für ein ganzes Jahr an, und mit Vereinsdienste zählt Koach mit, wer seine Dienste geleistet hat. Wie stark ein Spieltagsdienst dabei zählt, legt der Verein pro Dienstart selbst fest.
Schiedsrichter einteilen mit Tabelle oder App: die Unterschiede
Geprüft im Oktober 2026 in der Koach-App. Eigenständige Programme stehen nicht in der Tabelle: Wir haben sie nicht getestet, und sie unterscheiden sich zu stark für eine Spalte. Leg dort die vier Fragen aus Weg 2 an.
| Was du willst | Tabelle | Koach Club |
|---|---|---|
| Heimspiele stehen von selbst drin | Nein, abtippen | Ja, aus den Teamkalendern |
| Nur wer pfeifen darf, in der Auswahl | Nein | Ja |
| Offene Plätze fair verteilen | Von Hand | Ja, mit einem Klick |
| Niemand mit zwei Diensten an einem Tag | Selbst prüfen | Ja, beim automatischen Einteilen |
| Dienst im Kalender der Eingeteilten | Nein | Ja, mit Absagen |
| Offizielle für mehrere Vereine oder eine ganze Liga | Ja, mit Handarbeit | Nein, nur dein eigener Verein |
| Thekendienste und Pflichtdienste dabei | Anderer Tab | Ja |
| Kosten | Keine Zusatzkosten | Club: 9,99 € im Monat |
Was Koach nicht macht
- Keine Ansetzung im Auftrag des Verbands oder der Liga. Koach teilt nur ein, was der Verein bei seinen eigenen Heimspielen selbst stellt. Schiedsrichter, die der Spielbetrieb ansetzt, regelst du dort, und Koach schickt nichts an den Verband.
- Kein Import einer bestehenden Liste. Die Leute, die pfeifen oder anschreiben können, legst du einmal selbst mit Person hinzufügen an; eine Excel- oder CSV-Datei einlesen geht nicht.
- Nur Spiele, die in Koach stehen. Führt ein Team seine Spiele nicht in der App, stehen sie auch nicht im Spieltag.
- Keine Vergütungen. Koach hält nicht fest, was ein Schiedsrichter bekommt, und wickelt keine Zahlungen ab.
- Nicht für mehrere Vereine gleichzeitig. Ein Verein, seine eigenen Teams und seine eigene Liste mit Offiziellen.
Für welchen Verein passt es, und für welchen nicht?
Koach Club passt zu einem Volleyballverein mit mehreren Teams, die zu Hause spielen, deren Trainer ihr Team schon in der App führen oder das vorhaben. Dann stehen Spieltag, Thekendienste, Pflichtdienste und der Überblick über alle Teams in einer Umgebung, und niemand tippt mehr Spiele ab. Weniger gut passt es, wenn du nur einen Plan für Offizielle suchst und deine Trainer mit einer anderen App arbeiten: Dann stehen die Spiele nicht in Koach, und die automatische Einteilung bringt dir wenig. Ein Verein mit zwei oder drei Teams, die zu Hause spielen, und einer festen Gruppe von Anschreibern kommt mit einer Tabelle oft bestens aus. Was Koach Club sonst für einen Verein leistet, von einem Team bis zum ganzen Verein, steht unter die App für deinen Volleyballverein.
Bleiben die Plätze leer, weil zu wenige Leute pfeifen dürfen, löst das keine App. Dann hilft es mehr, Mitglieder auszubilden; lies, wie du Schiedsrichter wirst, und gib das an deine ältere Jugend und deine Freizeitspieler weiter.
Was kostet eine App für die Schiedsrichtereinteilung?
Der Spieltag gehört zum Club-Abo von Koach: 9,99 € im Monat, oder 8,33 € im Monat, wenn du jährlich zahlst. Dafür bekommst du unbegrenzt viele Teams und Trainer und die ganze Vereinsumgebung; Spieler und Eltern nutzen die App kostenlos. Das Coach-Abo für 2,99 € im Monat ist für ein Team und hat keine Vereinsumgebung. Für Club gibt es keine Testphase: Über das Formular auf der Seite für Vereine vereinbarst du ein Kennenlernen, und das Abo läuft erst, wenn ihr euch fürs Weitermachen entscheidet. Alle Beträge stehen auf der Preisseite.
Fang mit der Liste an, nicht mit den Spielen. Trag zuerst alle, die pfeifen oder anschreiben können, mit den richtigen Schaltern in die Liste ein. Ohne diese Liste gibt es nichts automatisch einzuteilen, und mit einer schlampigen Liste teilt die App die falschen Leute ein. Setz das danach auf die Checkliste für die neue Saison, damit der Plan steht, bevor das erste Heimspiel beginnt.
Häufige Fragen
Gibt es eine kostenlose App zur Schiedsrichtereinteilung?
Koach ist das nicht: Der Spieltag gehört zum Club-Abo für 9,99 € im Monat, oder 8,33 € im Monat bei jährlicher Zahlung, und für Club gibt es keine Testphase. Kostenlos ist eine Tabelle in Excel oder online, aber dann sammelst du die Spiele und verteilst die Dienste selbst. Wer eingeteilt wird, zahlt nichts: Spieler und Eltern nutzen Koach kostenlos.
Kann Koach auch die Schiedsrichter des Verbands ansetzen?
Nein. Koach teilt nur ein, was der Verein bei seinen eigenen Heimspielen selbst stellt: einen Schiedsrichter, einen Anschreiber und einen Hallendienst. Setzt die Liga oder der Verband für ein Spiel selbst einen Schiedsrichter an, legst du bei diesem Spiel nur einen Anschreiber oder einen Hallendienst an. Koach schickt auch nichts an den Verband.
Wie fair verteilt die App die Dienste?
Der Button Automatisch einteilen füllt nur offene Plätze bei Rollen, die du selbst angelegt hast. Wer die wenigsten Spieltagsdienste hat, kommt zuerst; dabei zählt die App alles, was ab heute geplant ist, auch außerhalb der Wochen auf deinem Bildschirm. Niemand bekommt zwei Spieltagsdienste am selben Tag, und für einen Schiedsrichterplatz wählt die App nur Leute, bei denen Kann pfeifen an ist. Namen, die schon eingetragen sind, bleiben stehen.
Sehen die Eingeteilten ihren Dienst selbst?
Ja, wenn sie die App nutzen. Der Dienst erscheint unter Termine, genau wie ein Thekendienst, am Tag und zur Uhrzeit des Spiels. Können sie nicht, sagen sie dort ab; im Plan steht ihr Name dann mit einem Kreuz, sodass du siehst, dass du jemand anderen einteilen musst. Eine kurze Nachricht nach jeder Einteilungsrunde bleibt sinnvoll, zum Beispiel als Vereinsmitteilung.
Kann ich unseren Schiedsrichterplan aus Excel in Koach übernehmen?
Nicht automatisch: Koach liest keine Excel- oder CSV-Datei ein. Die Spiele musst du auch nicht übertragen, denn die stehen schon in den Kalendern der Teams. Nur die Liste, wer pfeifen oder anschreiben kann, legst du einmal selbst mit Person hinzufügen an, mit einer Stufe und den Schaltern Kann pfeifen und Kann anschreiben.
Regle den Spieltag deines Vereins in einer App
Koach Club richten wir gemeinsam mit dir ein: Vereinbare ein Kennenlernen über die Vereinsseite. Trainierst du selbst ein Team, startest du unten 14 Tage gratis.
Mit Koach loslegenOder lies zuerst, was die Volleyball-Trainer-App alles kann.



