Volleyballtrainer-Ausrüstung: von der Trillerpfeife bis zur App
Die kurze Antwort
Zur Grundausrüstung eines Volleyballtrainers gehören Bälle mit Pumpe, eine Pfeife, Hütchen, ein Erste-Hilfe-Set, Wasser und etwas zum Aufzeichnen. Der Papierkram drumherum, also Klemmbrett, Anwesenheitsliste, Statistikbogen und Übungsordner, passt in eine App: In Koach hast du Aufstellung, Live-Spielstand, Anwesenheit und Übungen auf dem Handy.
Nach der Ausrüstung für Volleyballtrainer suchst du meistens kurz vor deiner ersten Saison, oder wenn deine Tasche nach ein paar Jahren vor allem aus losen Zetteln besteht. Hier steht, was wirklich hineingehört, was der Verein meistens schon hat und welchen Teil der Tasche dein Handy übernimmt.
Volleyballtrainer-Ausrüstung: Was gehört in deine Tasche?
Die Tasche eines Volleyballtrainers besteht aus zwei Hälften. Die eine Hälfte ist Ausrüstung für die Halle: Bälle, eine Pfeife, Hütchen und ein Erste-Hilfe-Set. Davon ersetzt eine App nichts. Die andere Hälfte ist Papier: ein Klemmbrett mit der Aufstellung, eine Anwesenheitsliste, ein Statistikbogen und ein Ordner mit Übungen. Diese Hälfte wächst jede Saison, und genau diese Hälfte kann aufs Handy.
Fang mit der Grundausstattung an. Die hast du bei jedem Training und jedem Spiel dabei, oder du weißt sicher, dass sie in der Halle liegt:
- Bälle, eine Pumpe und ein Druckmesser. Oft hat der Verein einen Ballsack, aber prüf den Druck selbst: Ein zu harter Ball tut beim Baggern weh, ein zu weicher springt kraftlos vom Unterarm. Auf den meisten Bällen steht neben dem Ventil, welcher Druck hineingehört. Nimm eine Pumpe mit Druckmesser und eine Ersatznadel mit. Für kleine Kinder gibt es leichtere Bälle; frag, ob dein Verein welche hat.
- Eine Pfeife. In einer Halle mit mehreren Feldern kommt deine Stimme kaum gegen den Lärm an. Mit einem Pfiff startest und stoppst du eine Übung, ohne zu rufen. Eine Pfeife am Band liegt nie unter einem Stapel Jacken.
- Hütchen und Leibchen. Mit flachen Markierungshütchen markierst du Zonen auf dem Feld, ein Ziel für den Aufschlag oder die Stelle, an der ein Spieler stehen soll. Mit Leibchen machst du aus einer Gruppe auf einen Schlag zwei Mannschaften für eine Spielform.
- Ein Erste-Hilfe-Set und ein Kühlpack. Ein umgeknickter Knöchel oder ein verstauchter Finger kommt im Volleyball regelmäßig vor. Pack Pflaster, Tape, eine elastische Binde, ein Sofort-Kühlpack, das ohne Gefrierfach funktioniert, eine kleine Schere und Einmalhandschuhe in ein eigenes Fach. Schau beim ersten Training nach, wo der Verbandskasten der Halle liegt und wo der Defibrillator (AED) hängt.
- Wasser. Eine eigene Flasche, und bei einem Jugendteam ein paar Ersatzflaschen für alle, die ihre zu Hause vergessen haben.
- Hallenschuhe für dich selbst. Du läufst das ganze Training über das Feld, und viele Hallen erlauben keine Straßenschuhe auf dem Boden.
- Etwas zum Aufzeichnen. Eine Magnettafel, ein Whiteboard oder dein Handy. Was du wählst, hängt davon ab, wie groß deine Gruppe ist und was du sowieso dabeihast. Magnettafel, LCD-Tafel oder Handy: Die Abwägung steht in Taktiktafel für Volleyball: kaufen oder das Handy nutzen.
Marken und Preise lassen wir weg: Die unterscheiden sich je nach Land und Geschäft zu stark. Frag zuerst in deinem Verein, was im Geräteraum liegt; dann musst du nur noch deine eigene Tasche packen.
Das Papier in deiner Tasche: Klemmbrett, Anwesenheitsliste, Statistikbogen und Ordner
Neben der Ausrüstung trägt fast jeder Trainer Papier mit sich herum, von einem einzigen Klemmbrett bis zu einem Ordner, der nicht mehr zugeht:
- Das Klemmbrett mit der Aufstellung. Sechs Namen auf einem kleinen Feld, der Zuspieler eingekreist. Nach dem ersten Wechsel stimmt es schon nicht mehr, und im dritten Satz siehst du nicht mehr auf einen Blick, wer vorne steht.
- Die Anwesenheitsliste. Eine Liste mit Namen und einem Kreuz pro Training. Wer in den letzten Wochen oft gefehlt hat, zählst du von Hand, und die Absagen stehen woanders: im Gruppenchat oder in deinem Kopf.
- Der Statistikbogen. Eine Strichliste mit Punkten, Fehlern und Aufschlägen pro Spieler. Den offiziellen Spielberichtsbogen füllen der Schreiber oder der Schiedsrichter aus; das hier ist dein eigener Bogen. Strichliste führen und gleichzeitig coachen passt schlecht zusammen, deshalb hört die Strichliste oft irgendwo im zweiten Satz auf.
- Der Ordner mit Übungen und Trainingseinheiten. Ausgedruckte Übungen, ein Saisonplan, Notizen am Rand. Was hineingehört und wie du ihn umziehst, steht in der Trainerordner: auf Papier oder in einer App.
- Eine Liste mit Telefonnummern. Von den Spielern und bei einem Jugendteam von den Eltern. Oft eine alte Liste oder lose Nummern ohne den Namen des Kindes dazu.
Papier hat echte Vorteile: Es kostet fast nichts, braucht keinen Akku und jeder versteht es. Das Problem ist, dass jedes Blatt nur eine Sache weiß. Die Anwesenheitsliste weiß nicht, wer zum Spiel kommt, der Statistikbogen weiß nicht, wer auf dem Feld stand, und das Klemmbrett weiß nicht, dass du gerade gewechselt hast. Eine gute Volleyball-Team-App bringt diese Blätter an einem Ort zusammen.
Was dein Handy übernimmt: vier Blätter in einer App
Wir machen Koach, also lies diesen Teil als Erklärung des Herstellers. In Koach stehen dein Kader, deine Aufstellung, deine Trainings und deine Spiele in einer App, auf iPhone, Android und im Browser. So ersetzt die App die Blätter aus deiner Tasche.
Die Aufstellung statt des Klemmbretts
Im Tab Team öffnest du die Aufstellungsansicht. Du wählst 5-1, 4-2 oder 6-2, tippst für jede Position den Spieler an, der dort beginnt, und legst Zuspieler und Libero fest. Mit Alle 6 Rotationen ansehen siehst du, wie dein Team durchrotiert, und eine Aufstellung, die funktioniert, speicherst du unter Gespeicherte Aufstellungen für das nächste Spiel. Am Spieltag steht genau diese Aufstellung im Live-Bildschirm, und dort wechselst du mit einem Tipp auf den Spieler.
14 Tage gratis, ohne Kreditkarte. Leg deine Aufstellung heute Abend in der App an und lass das Klemmbrett beim nächsten Spiel zu Hause.
Koach mit deinem Team testenAnwesenheit statt Anwesenheitsliste
Spieler melden sich in ihrer eigenen App für ein Training an oder ab, auf Wunsch mit Grund. In der Halle tippst du pro Spieler an, ob er anwesend ist, zu spät kam oder fehlt, oder du wählst Alle anwesend und änderst nur die Ausnahmen. Die Trainingsbeteiligung pro Spieler zählt die App über die Saison selbst zusammen, du siehst also ohne Zählen, wer oft fehlt.
Live mitzählen statt Statistikbogen
Punktet dein Team, tippst du auf das Plus bei deinem Spielstand, und die App fragt: Wer hat den Punkt gemacht? Du tippst den Spieler an und danach, wie der Punkt fiel: Angriff, Block oder Aufschlag. Kam der Punkt durch einen Fehler der anderen Mannschaft, tippst du Fehler Gegner. Punktet die andere Mannschaft, tippst du auf das Plus bei ihrem Spielstand und gibst an, was schiefging und bei wem, oder dass es ein Guter Ball vom Gegner war. Die App führt den Spielstand, die Aufschlagreihenfolge und die Aufstellung; holt dein Team den Aufschlag zurück, rotiert die Aufstellung auf dem Bildschirm mit. Nach dem Spiel stehen Punkte und Fehler pro Spieler bereit. Kannst du nicht mittippen, weil du selbst coachst, dann lässt du mit Spieler zum Erfassen berechtigen ein Teammitglied mit verknüpftem Konto den Spielstand auf seinem eigenen Handy führen.
Übungen und eine Taktiktafel statt des Ordners
In der App stehen 200 Übungen mit einer Animation pro Phase. Mit Nach anwesenden Spielern sortieren siehst du, welche Übungen zur Spielerzahl des Abends passen, und du setzt sie ins Programm deines Trainings, in Blöcken mit Minuten. Willst du in einer Auszeit etwas zeigen, öffnest du die Taktiktafel: ein ganzes oder halbes Feld, auf dem du mit Stift, Pfeil und Strich zeichnest. Mit Als Bild teilen schickst du die Zeichnung an dein Team.
Auch für die Telefonliste gibt es einen Platz. Hat ein Spieler ein eigenes Konto, trägt er seine Telefonnummer, einen Notfallkontakt und eine Notfallnummer selbst ein. Du siehst sie beim Spieler unter Kontakt & Notfall, und mit einem Tipp auf die Nummer rufst du direkt an. Bei Spielern ohne eigenes Konto steht dort nichts, für sie führst du also deine eigene Liste weiter.
Papier oder App: ehrlich nebeneinander
Nicht alles muss umziehen. Das macht jedes Blatt, und das macht die App daraus:
| Was du machst | Auf Papier | In Koach |
|---|---|---|
| Aufstellung und Rotationen | Klemmbrett, stimmt bis zum ersten Wechsel | Alle sechs Rotationen, rotiert live mit |
| Anwesenheit | Kreuze, von Hand gezählt | Ein Tipp pro Spieler, die Beteiligung zählt sich selbst zusammen |
| Absagen | Gruppenchat oder dein Gedächtnis | Spieler melden sich selbst ab, auf Wunsch mit Grund |
| Punkte pro Spieler | Strichliste am Spielfeldrand | Live mitzählen, Zahlen nach dem Spiel fertig |
| Übungen | Ordner mit Ausdrucken | 200 Übungen mit Animation |
| Erklären in der Auszeit | Magnettafel oder Whiteboard, groß | Taktiktafel, kleinerer Bildschirm |
| Funktioniert ohne Strom | Ja | Nein, du brauchst ein geladenes Handy |
| Kosten | Fast nichts | 14 Tage gratis, danach ein Abo |
Was dein Handy nicht ersetzt
Eine App ist keine Pfeife und kein Kühlpack. Die Grundausstattung bleibt in deiner Tasche, und in ein paar Punkten ist Papier oder eine Tafel einfach stärker:
- Erklären vor der ganzen Gruppe. Ein Handybildschirm ist klein, wenn das ganze Team mitschauen soll. Erklärst du der Gruppe oft etwas, bleibt eine große Tafel praktisch. Auf einem iPad ist der Bildschirm, und damit die Tafel, ein gutes Stück größer; was das ändert, liest du in Koach auf dem iPad.
- Der offizielle Spielberichtsbogen. Koach führt deine eigenen Zahlen, ist aber kein offizieller Spielberichtsbogen und schickt nichts an den Verband.
- Ein leerer Akku. Stehen Aufstellung, Spielstand und Anwesenheit auf deinem Handy, ist ein leeres Handy ein Problem. Eine Powerbank und ein Kabel gehören deshalb ins Vorderfach, vor allem an einem Turniertag.
- Videos. Koach macht keine Videoaufnahmen. Willst du filmen, brauchst du ein Stativ und eine andere App.
- Drucken. Aus der App exportierst du kein PDF. Willst du einen Trainingsplan auf Papier, gibt es auf unserer Website kostenlose Trainingspläne als PDF; die und den Rest findest du im kostenlosen Material für Volleyballtrainer.
Für wen gehört eine App in die Trainertasche?
Am meisten bringt die App, wenn du:
- gerade als Trainer anfängst und noch keinen festen Ordner hast: Dann musst du später nichts übertragen. Was du in deiner ersten Saison sonst noch regelst, steht in als Volleyballtrainer anfangen.
- mit einem zweiten Trainer arbeitest. Ihr seht denselben Kader, dieselbe Aufstellung und dieselbe Anwesenheit, ohne dass jemand ein Foto vom Klemmbrett herumschickt.
- ein Jugendteam hast. Eltern bekommen ein eigenes kostenloses Konto, melden ihr Kind an oder ab und sehen die Termine.
- sehen willst, wie sich deine Spieler entwickeln. Eine Strichliste verschwindet nach dem Spiel in einer Schublade; die Zahlen in der App sind am Saisonende noch da.
Koach passt nicht zu jedem. Spielst du Beachvolleyball, bringt dir die App nichts: Sie geht von Hallenvolleyball mit sechs Spielern auf dem Feld aus. Auch für Kleinfeld- oder Minivolleyball mit weniger Spielern pro Seite ist sie nicht gemacht. Und willst du nur deine Rotationen auf einem Zettel, reicht der kostenlose Aufstellungs-Generator; der funktioniert ohne Konto.
Was kostet die digitale Hälfte deiner Tasche?
Koach testest du 14 Tage gratis, mit allen Funktionen und ohne Kreditkarte. Danach wählst du Coach für 2,99 € im Monat (ein Team, zwei Trainer) oder Club für 9,99 € im Monat (unbegrenzt Teams und Trainer). Mit einem Jahresabo zahlst du 2,49 € oder 8,33 € im Monat. Spieler und Eltern nutzen ihr Konto kostenlos. Alle Beträge stehen auf der Preisseite. Bist du noch unsicher, welche App du nimmst, geh zuerst die Checkliste für eine Volleyball-App durch.
Lass das Klemmbrett eine Woche zu Hause. Leg deinen Kader am Abend vorher in der App an, hake beim Training die Anwesenheit ab und zähl das Spiel live mit. Vermisst du das Papier danach nicht, ist deine Tasche ein Fach leerer. In dieses Fach kommt dann eine Powerbank.
Häufige Fragen
Welche Ausrüstung braucht ein Volleyballtrainer fürs erste Training?
Fürs erste Training brauchst du aufgepumpte Bälle, eine Pumpe mit Druckmesser, eine Pfeife, ein paar Hütchen, ein Erste-Hilfe-Set mit Kühlpack und Wasser. Frag vorher in deinem Verein, was schon im Geräteraum liegt. Außerdem willst du wissen, wer kommt und was du machst: eine Liste mit Namen und ein Programm mit ein paar Übungen. Das geht auf Papier oder in einer App wie Koach, in der sich Spieler selbst anmelden und die Übungen schon bereitstehen.
Wie viele Bälle braucht man für ein Volleyballtraining?
Das hängt von der Übung ab. Für Pritschen und Baggern zu zweit brauchst du einen Ball pro Paar, und bei einer Aufschlagübung willst du so viele Bälle, dass niemand auf einen Ball wartet. Je mehr Bälle, desto mehr Ballkontakte pro Spieler. Hat dein Verein wenige Bälle, wähl Übungen in kleinen Gruppen statt einer Reihe hinter einem Ball. In Koach sortierst du die Übungen nach der Zahl der Spieler, die an dem Abend da sind.
Was gehört in die Erste-Hilfe-Tasche eines Volleyballtrainers?
Nimm Pflaster, Tape, eine elastische Binde, ein Sofort-Kühlpack, das ohne Gefrierfach funktioniert, sterile Kompressen, eine kleine Schere und Einmalhandschuhe mit. Im Volleyball geht es oft um einen umgeknickten Knöchel oder einen verstauchten Finger, deshalb sind Tape und Kühlung am wichtigsten. Merk dir, wo der Defibrillator (AED) der Halle hängt, und halte die Notfallnummern deiner Spieler griffbereit. In Koach trägt ein Spieler mit eigenem Konto selbst einen Notfallkontakt und eine Notfallnummer ein, und die siehst du beim Spieler.
Kann ich mein Handy statt eines Klemmbretts benutzen?
Ja, wenn die App deinen Sport kennt. In Koach legst du deine Aufstellung mit Zuspieler und Libero an, siehst alle sechs Rotationen und nimmst diese Aufstellung in den Live-Bildschirm mit, wo sie mitrotiert und du mit einem Tipp wechselst. Zwei Nachteile bleiben: Ein Handy ist klein, um dem ganzen Team etwas zu erklären, und du brauchst einen geladenen Akku. Nimm deshalb eine Powerbank mit.
Ist die Koach-App kostenlos?
Koach testest du 14 Tage gratis, mit allen Funktionen und ohne Kreditkarte. Danach kostet Coach 2,99 € im Monat für ein Team und zwei Trainer, und Club 9,99 € im Monat für unbegrenzt Teams und Trainer. Mit einem Jahresabo zahlst du weniger. Spieler und Eltern nutzen ihr eigenes Konto kostenlos. Willst du nur deine Rotationen auf Papier, ist der Aufstellungs-Generator auf unserer Website kostenlos und ohne Konto nutzbar.
Lass das Klemmbrett diese Woche zu Hause
14 Tage gratis, ohne Kreditkarte. Nach einer Woche weißt du, was dir auf Papier noch fehlt.
Mit Koach loslegenOder lies zuerst, was die Volleyball-Trainer-App alles kann.


