Verhaltenskodex Sportverein: kostenlose Vorlage in Word und PDF
Die kurze Antwort
Ein Verhaltenskodex für deinen Sportverein legt fest, wie Spieler, Eltern, Ehrenamtliche und Gäste miteinander umgehen, an wen man sich bei einem Problem wendet und welche Maßnahmen folgen. Unten lädst du kostenlos eine Vorlage in Word und PDF zum Anpassen herunter. Mit Koach Club weist du danach alle Mitglieder in der App auf den Kodex hin.
Einen Verhaltenskodex für deinen Sportverein musst du nicht auf einem leeren Blatt beginnen. Hier findest du eine Vorlage für einen Volleyballverein, kostenlos in Word und PDF, mit allem, was drinsteht, und wie du sie ausfüllst. Und weil ein Kodex, den niemand kennt, nichts bewirkt, liest du auch, wie du ihn bekannt machst und auffindbar hältst.
Download: Vorlage Verhaltenskodex Sportverein in Word und PDF
Zuerst das, weswegen du wahrscheinlich hier bist: ein Muster für einen Verhaltenskodex im Sportverein, geschrieben für einen Volleyballverein, kostenlos und ohne dass du eine E-Mail-Adresse hinterlassen musst. Es gibt zwei Fassungen mit demselben Text:
- Vorlage Verhaltenskodex Sportverein (Word): zum Anpassen, mit Lücken für den Namen des Vereins und die Ansprechpersonen. Die Erklärung zum Unterschreiben steht auf einer eigenen Seite.
- Vorlage Verhaltenskodex Sportverein (PDF): vier Seiten A4 zum Ausdrucken. Drei Seiten Kodex und ein Blatt mit zwei Erklärungen zum Unterschreiben.
Du darfst die Vorlage frei nutzen, kopieren und anpassen. Willst du den Text ändern, fang mit der Word-Fassung an. Das PDF eignet sich, um den Kodex mit dem Vorstand durchzugehen oder ihn auszuhängen.
Seite 1 des PDFs: Oben trägst du den Verein ein, das Datum, an dem der Kodex beschlossen wurde, und wann ihr ihn wieder überprüft.
Was steht in einem Verhaltenskodex für den Sportverein?
Ein Verhaltenskodex beschreibt, wie alle, die zum Verein gehören, miteinander umgehen: in der Halle, am Spielfeldrand, auf dem Weg zu Auswärtsspielen und online. Die Vorlage hat elf Abschnitte:
- Warum dieser Verhaltenskodex. Ein Absatz: Alle sollen sich sicher fühlen und Freude am Volleyball haben, ob sie spielen, trainieren, pfeifen, anschreiben oder auf andere Weise mithelfen.
- Für wen er gilt. Spielerinnen und Spieler jeden Alters, Eltern und Erziehungsberechtigte von Jugendmitgliedern, Mitglieder, die nicht oder nicht mehr spielen, Ehrenamtliche und Gäste. Auch Trainerinnen und Trainer halten sich daran.
- Was wir von allen erwarten. Respekt, keine Diskriminierung, kein Mobbing und keine Grenzverletzungen (auch nicht als Scherz), einander ruhig ansprechen, Absprachen einhalten, sorgsam mit Halle und Material umgehen und den eigenen Teil der Aufgaben übernehmen.
- Als Spielerin oder Spieler. Fair spielen, die Entscheidungen der Schiedsrichter akzeptieren (Fragen laufen über den Spielkapitän), sich beim Gegner bedanken und keine Fotos in der Umkleide.
- Als Elternteil oder erziehungsberechtigte Person. Die ganze Mannschaft anfeuern, das Coachen dem Trainer überlassen, Schiedsrichter und Anschreiber in Ruhe lassen und Fragen zur Spielzeit in einem ruhigen Moment stellen. Wie du diese Absprachen mit Eltern triffst, liest du unter Regeln für Eltern am Spielfeldrand.
- Als Mitglied, im Ehrenamt oder als Gast. Ehrenamtliche respektieren, Beschwerden über ihre Arbeit hinterher beim Vorstand anbringen und den Anweisungen des Hallendienstes folgen.
- Online und in sozialen Medien. Was du in der Halle nicht sagst, postest du auch nicht online. Fotos von anderen teilst du nur mit deren Einverständnis, bei Jugendmitgliedern auch mit dem eines Elternteils.
- Kontakt mit Jugendmitgliedern. Regeln für alle Erwachsenen, die im Namen des Vereins Kontakt mit Spielenden unter 18 Jahren haben: Nachrichten über den Mannschaftskanal oder mit einem Elternteil in Kopie, keine Privatnachrichten und nie allein in eine Umkleide.
- Melden. An wen man sich wenden kann, mit einer Tabelle für die Vertrauensperson, den Vorstand und den Jugendwart.
- Maßnahmen. Vom Gespräch und einer Verwarnung bis zur Sperre und, bei schwerem oder wiederholtem Verhalten, dem Ausschluss aus dem Verein. Die betroffene Person kann vorher ihre Sicht schildern.
- So machen wir den Kodex bekannt. Eine Liste zum Ankreuzen: Website, Vereinshandbuch, Anmeldung, Schwarzes Brett und eine E-Mail zu Beginn jeder Saison.
Einiges steht bewusst nicht drin. Wie ein Trainer mit seinen Spielern umgeht, gehört in einen eigenen Ehrenkodex für Trainer. Das umfassendere Konzept mit Führungszeugnis, Meldeweg und Regeln zu Fotos und Datenschutz ist ein Schutzkonzept für den Verein; der Verhaltenskodex ist ein Teil davon. Und was eine Mannschaft intern zu Absagen oder Zuspätkommen vereinbart, regelt der Trainer mit seinem eigenen Team.
So füllst du die Vorlage aus und beschließt den Verhaltenskodex
- Lies den Text mit dem Vorstand durch. Streich, was nicht zu eurem Verein passt, und ergänze, was bei euch Thema ist. Eine Regel, die niemand durchsetzt, lässt du besser weg, statt sie stehen zu lassen.
- Füll die Lücken aus. Oben den Namen des Vereins und die beiden Daten. In Abschnitt 9 die Namen und die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse der Vertrauensperson, des Vorstands und des Jugendwarts. Eine Meldetabelle ohne Namen funktioniert nicht: Wer etwas melden will, muss wissen, an wen er sich wenden kann. Wie ihr diese Person auswählt, steht unter die Vertrauensperson im Sportverein.
- Lass den Kodex beschließen. Meist durch den Vorstand, oder durch die Mitgliederversammlung, wenn eure Satzung das verlangt. Gleiche die Maßnahmen in Abschnitt 10 mit dem ab, was eure Satzung zu Sperre und Ausschluss sagt.
- Entscheide, ob Mitglieder unterschreiben. Das letzte Blatt ist eine Erklärung zum Unterschreiben, mit einer zweiten Unterschrift eines Elternteils oder einer erziehungsberechtigten Person bei Mitgliedern unter 18 Jahren. Ob ihr unterschreiben lasst und wen, entscheidet ihr selbst.
- Kreuz an, wie ihr ihn bekannt macht. Das ist Abschnitt 11. Trag gleich einen Termin in den Kalender ein, um den Kodex jede Saison zu überprüfen.
Ein Verhaltenskodex, den niemand kennt, wirkt nicht
Die meisten Vereine haben den Text irgendwo. Das Problem ist das Bekanntmachen: Der Kodex wird beschlossen, kommt auf die Website und wird danach nicht mehr gelesen. Ein neues Mitglied bekommt ihn vielleicht bei der Anmeldung, aber die Eltern, die seit Jahren am Spielfeldrand stehen, haben ihn nie gesehen. Deshalb gehört der Kodex an mehr als einen Ort. So unterscheiden sich diese Orte:
| Wo der Kodex steht | Wer ihn sieht | Wo es hakt |
|---|---|---|
| Website des Vereins | Alle, auch neue Eltern und Gäste | Nur wer selbst danach sucht |
| Vereinshandbuch | Trainer, Funktionäre und Ehrenamtliche, die etwas nachschlagen | Wird nachgeschlagen, nicht durchgelesen |
| Anmeldung | Jedes neue Mitglied, einmal | Bestehende Mitglieder nicht |
| Schwarzes Brett oder Bildschirm in der Halle | Alle in der Halle, auch die Gastmannschaft | Nur eine Kurzfassung passt |
| E-Mail an alle Mitglieder | Mitglieder mit bekannter E-Mail-Adresse | Veraltete Listen und der Spamordner |
| Vereinsmitteilung in Koach Club | Trainer, Spieler und Eltern mit einem Konto in einem Team des Vereins | Mitglieder ohne Konto nicht |
Auf der Website und im Vereinshandbuch steht der Kodex zum Nachschlagen. Mit einer Nachricht zu Beginn jeder Saison sorgst du dafür, dass ihn auch wirklich alle zu Gesicht bekommen. Wie du diese Nachricht verschickst, ohne dass sie im Spam landet oder Adressen offenlegt, liest du unter eine E-Mail an alle Mitglieder deines Sportvereins schicken.
So machst du den Verhaltenskodex mit Koach Club bekannt
Wir machen Koach, eine App für Volleyballtrainer und ihren Verein. Lies diesen Teil also als Erklärung unseres eigenen Produkts. Koach schreibt deinen Verhaltenskodex nicht und hält nicht fest, wer ihn unterschrieben hat. Aber du erreichst damit die Mitglieder, die schon in der App sind, und eine Regel aus dem Kodex ist in der App bereits so umgesetzt.
Eine Vereinsmitteilung an alle Mitglieder
Mit dem Club-Abo verschickt jemand mit einer Vereinsrolle, etwa ein Vorstandsmitglied oder der Vereinsadministrator, eine Vereinsmitteilung. Unter Profil tippst du auf Vereinsmitteilungen und dann auf das +. Du schreibst einen Betreff, zum Beispiel „Unser Verhaltenskodex für diese Saison“, und in die Nachricht, wo der Kodex steht. Mit An alle Mitglieder senden erscheint sie bei allen Trainern, Spielern und Eltern in den Teams des Vereins unter Vereinsmitteilungen. Wer in der iPhone- oder Android-App den Schalter Vereinsmitteilungen eingeschaltet hat, bekommt zusätzlich eine Push-Benachrichtigung. Wie das genau geht, liest du unter Vereinsmitteilungen verschicken.
Koach Club richten wir gemeinsam mit dir ein. Für Club gibt es keine Testphase: Sag uns über das Formular, wie viele Teams ihr habt, dann zeigen wir dir, wie Vereinsmitteilungen und Vereins-E-Mails funktionieren. Trainierst du selbst ein Team, kannst du mit diesem Team sofort in der App loslegen.
Kennenlernen vereinbaren Mit deinem eigenen Team startenVereins-E-Mail, zum Beispiel nur an die Eltern
Im Vereins-Dashboard gibt es den Bereich E-Mail. Bei An wählst du Alle Vereinsmitglieder oder zum Beispiel Nur die Eltern, wenn die Regeln für Jugendmitglieder zu Hause gelesen werden sollen. Die E-Mail geht von der eigenen Domain des Vereins raus, die der Vereinsadministrator einmal verknüpft. Bevor du sendest, siehst du, wie viele Empfänger eine E-Mail-Adresse haben: Mitglieder ohne Koach-Konto bekommen nichts. Für sie bleiben die Website und das Schwarze Brett nötig.
Keine Privatnachrichten in der App
Abschnitt 8 des Kodex verlangt, dass Nachrichten an Jugendmitglieder über den Mannschaftskanal laufen und nicht als Privatnachricht. In Koach geht es gar nicht anders. Ein Trainer veröffentlicht unter Ankündigungen auf dem Dashboard eine Ankündigung, eine Umfrage oder eine Aufgabe, und die sehen die Trainer, die Spieler und die verknüpften Eltern dieses Teams. Spieler und Eltern veröffentlichen selbst nichts, und einen Chat oder Privatnachrichten gibt es nicht. Die Vertrauensperson kann in Koach Club außerdem eine eigene Vereinsrolle bekommen: Vertrauensperson.
Was Koach nicht kann
- Kein Dokument in der App. Eine Vereinsmitteilung oder Vereins-E-Mail hat keinen Anhang. Den Kodex stellst du auf eure Website oder ins Vereinshandbuch, und in der Nachricht sagst du, wo er steht.
- Keine Unterschrift. Die Erklärungen lässt du auf Papier unterschreiben und bewahrst sie selbst auf.
- Keine Meldestelle. Eine Meldung geht an die Personen aus eurer Meldetabelle, nicht über die App.
- Keine Kontrolle außerhalb der App. Was jemand in einer anderen Messenger-App schickt, sieht Koach nicht. Für den Gruppenchat einer Mannschaft bleibt der Kodex der einzige Halt.
Für welchen Verein passt das, und was kostet es?
Die Vorlage ist kostenlos und funktioniert für jeden Sportverein, mit oder ohne App. Koach Club passt, wenn die Trainer eurer Teams schon mit Koach arbeiten oder das vorhaben: Dann sind Spieler und Eltern bereits in der App, und du erreichst sie mit einer einzigen Vereinsmitteilung. Arbeiten die meisten Teams noch mit Papier und einem Gruppenchat, bringt Koach Club allein für das Bekanntmachen des Kodex wenig. Fang dann mit der Website, dem Vereinshandbuch und einer E-Mail an.
Koach Club kostet 9,99 € im Monat oder 8,33 € im Monat bei jährlicher Zahlung, für unbegrenzt viele Teams und Trainer. Spieler und Eltern nutzen Koach kostenlos. Für Club gibt es keine Testphase: Über das Formular auf der Vereinsseite vereinbarst du ein Kennenlernen, und dann richten wir den Verein gemeinsam mit dir ein. Das Coach-Abo (2,99 € im Monat, ein Team) testest du 14 Tage gratis, aber Vereinsmitteilungen und Vereins-E-Mails gibt es nur in Club. Alle Beträge stehen auf der Preisseite. Was zu Saisonbeginn sonst noch auf der Liste des Vorstands steht, findest du in der Checkliste für die Volleyballsaison.
Verschick den Kodex nicht in der Sommerpause, sondern in der ersten Trainingswoche. Dann sind die neuen Mitglieder schon da, die Teams stehen fest und die Eltern lesen ihre Nachrichten wieder. Stell in derselben Nachricht die Vertrauensperson vor: Ein Name mit Gesicht bleibt besser hängen als eine Zeile in einer Tabelle.
Häufige Fragen
Ist ein Verhaltenskodex für einen Sportverein Pflicht?
Ob er Pflicht ist, hängt vom Land und vom Verband ab, und manchmal steht es in der eigenen Satzung. Schau deshalb bei deinem Verband und in eurer Satzung nach. Unabhängig davon hat der Vorstand mit einem beschlossenen Kodex etwas, auf das er sich berufen kann, wenn jemand eine Grenze überschreitet. Ohne festgehaltene Regeln ist eine Verwarnung oder Sperre schwer zu begründen, gegenüber dem Mitglied selbst und gegenüber dem Rest des Vereins.
Wer beschließt den Verhaltenskodex eines Vereins?
Meist der Vorstand. Verlangt eure Satzung, dass Ordnungen von der Mitgliederversammlung beschlossen werden, legst du den Kodex dort vor. Lass Trainer, den Jugendwart und ein paar Eltern den Text vorher lesen: Wer mitgelesen hat, kann die Regeln auch erklären. Schreib das Datum des Beschlusses oben hin und wann ihr den Kodex wieder überprüft. In der Vorlage gibt es dafür schon Felder.
Müssen Mitglieder den Verhaltenskodex unterschreiben?
Das entscheidet der Verein meist selbst. Eine Unterschrift macht aber klar, dass jemand den Kodex gelesen hat, und darauf kannst du dich später berufen. Die Vorlage hat auf der letzten Seite eine Erklärung zum Unterschreiben, zwei pro Blatt im PDF und eine pro Seite in Word. Bei Mitgliedern unter 18 Jahren unterschreibt auch ein Elternteil oder eine erziehungsberechtigte Person. Du kannst auch nur neue Mitglieder bei der Anmeldung unterschreiben lassen.
Wie sorgt man dafür, dass alle Mitglieder den Verhaltenskodex kennen?
Stell ihn an mehr als einen Ort: auf die Website und ins Vereinshandbuch zum Nachschlagen, in die Anmeldung neuer Mitglieder und ans Schwarze Brett in der Halle. Schick ihn außerdem zu Beginn jeder Saison herum. Mit Koach Club geht das mit einer Vereinsmitteilung an alle Mitglieder oder einer Vereins-E-Mail, zum Beispiel nur an die Eltern. Mitglieder ohne Konto erreichst du über die Website und die Halle.
Was kostet Koach Club, und kann ich es vorher testen?
Koach Club kostet 9,99 € im Monat oder 8,33 € im Monat bei jährlicher Zahlung, für unbegrenzt viele Teams und Trainer. Spieler und Eltern nutzen die App kostenlos. Für Club gibt es keine Testphase: Über das Formular auf der Vereinsseite vereinbarst du ein Kennenlernen, und dann richten wir den Verein gemeinsam mit dir ein. Die Vorlage für den Verhaltenskodex ist kostenlos, auch wenn du Koach nicht nutzt.
Weise alle Mitglieder auf einmal auf den Verhaltenskodex hin
Für Club gibt es keine Testphase: Vereinbare über die Vereinsseite ein Kennenlernen, dann richten wir deinen Verein mit dir ein. Trainierst du selbst ein Team, starte unten.
Mit Koach loslegenOder lies zuerst, was die Volleyball-Trainer-App alles kann.




